Pokémon Go

Pokémons werden nun „gejagt“

Aber sicherlich nicht im Sinne der Betreiber des Spiels. Was für ein Hype hat dieses Pokémon Go ausgelöst: Nur zwei Tage nach US-Release war das Game schon auf 5,16 Prozent aller dort verbreiteten Android-Geräte installiert. Dem Videospielehersteller ist mit „Pokémon Go“ der große Wurf gelungen. Kein Handy-Spiel hat jemals in so kurzer Zeit so viele Menschen zu „Smombies“ gemacht – das „Jugendwort des Jahres 2015“, eine Mischung aus „Smartphone“ und „Zombie“. Der Blick der Spieler klebt fast unentwegt am Handy-Display.

Aber nun kommt der Deutsche Datenschutz ins Spiel. Das kalifornische Unternehmen Niantic hat die erste Abmahnung erhalten. Droht jetzt dem Pokémon-Hype in Deutschland das Aus? Die App sammelt jede Menge persönlicher Daten über deren Smartphones ein. Auch die Vertragsbedingungen lassen wirklich zu wünschen übrig. Daher fordert der Bundesverband der Verbraucherzentralen eine Änderung der Datenschutzbestimmungen des Spiels in den nächsten drei Wochen.

Lesen Sie hier den Artikel von e-recht24.de: Abmahnung: Pokémon GO verstößt gegen Datenschutzbestimmungen

Bei der AZ online habe ich gelesen, dass rund 80.000 Leser einen Artikel gelesen haben, welcher davon berichtet, dass ein autofahrender Pokémon-Spieler – abgelenkt vom Spiel – gegen einen Baum fuhr und sich leicht verletzte … JEDOCH nur rund 900 Leser sich für den Bericht über den Anschlag in Nizza interessierten …

Wie wird das weiter gehen? Mutieren wir zu Pokémons oder bewahren wir uns unser Menschsein?