Archiv der Kategorie: Web 2.0

10 Tipps für einen gelungenen Facebook-Auftritt

Zehn Regeln für Unternehmensseiten auf Facebook

So begeistern Sie Ihre Facebook-Fans

Carsten Theisen, Head of Digital Centre bei dem Marktforschungsunternehmen TNS Infratest, gab auf der dmexco zehn Tipps für einen gelungenen Facebook-Auftritt.

 

1. Nehmen Sie Ihre Facebook Page ernst und verhalten Sie sich professionell

Viele Unternehmen setzen gerne Praktikanten für die Betreuung ihrer Fanpage ein – das kann allerdings nach hinten losgehen. Gute Pages haben verantwortungsvolle Zuständige, die in der Lage sind, fachkundige und verständliche Antworten zu geben, die auf die jeweilige Frage zugeschnitten sind. Das kann zum Beispiel eine Frage zur Verfügbarkeit eines Produktes sein. Posts des Unternehmens sollten außerdem keine Rechtschreibfehler enthalten – Fans dürfen Rechtschreibfehler machen, bei einer Marke wirkt das unprofessionell. Weiterer Tipp: Posten Sie nichts ohne Bezug zum Kontext der Marke oder des Unternehmens.

 

2. Nicht nur Inhalte verbreiten, sondern auch mit den Fans interagieren

Fans wollen Teil des Spiels sein und für ihre Beiträge wertgeschätzt werden. Auf Beiträge von Fans sollte schnell und individuell reagiert werden. Möglichkeiten zur Einbindung der Fans können zum Beispiel interaktive Ratespiele oder die Aufforderung zur Mitgestaltung der Page sein. Unternehmen sollten außerdem darauf achten, nicht immer wieder dieselben Fragen zu posten – das schafft wenig neue Interaktion.

 

3. Behandeln Sie Ihre Page wie eine Hotline 

Fans sind anspruchsvoll. Sie schätzen es, über Facebook einen direkten Kontakt zum Unternehmen zu haben und erwarten dort einen professionellen Kundenservice. Hilfreich kann zum Beispiel eine Chat-Funktion sein, die in die Seite integriert wird. Auch die Möglichkeit, direkt auf der Facebook-Seite shoppen zu können, wird von den Fans geschätzt.

 

4. Reagieren Sie schnell 

Fans wollen ernst genommen werden und erwarten kurze Antwortzeiten. Fragen sollten möglichst innerhalb eines Tages freundlich und hilfreich beantwortet werden.

 

5. „Personalisieren“ Sie Ihre Page 

Menschen wollen mit Menschen kommunizieren. Service-Mitarbeiter sollten möglichst mit einem konkreten Namen antworten – das muss nicht unbedingt der richtige Name sein, auch ein Avatar ist möglich. Absender wie „Büro“ sind aber zu unpersönlich. Achten Sie bei der Antwort auf ein normales, verständliches Sprachniveau.

 

6. Nutzen Sie ortsbezogene Expertise und Ihren lokalen Einfluss 

Facebook-Fans wollen sich durch regionale Ereignisse und unterhaltsame Veranstaltungen verbinden. Eine Einladung zu einer ortsbezogenen Veranstaltung vermittelt ein Gefühl der Nähe.

 

7. Nutzen Sie Sonderangebote weise – sie steigern die Reichweite aber nicht die Bindung 

Fans erwarten auch einen materiellen Nutzen. Rabattaktionen ziehen User an. Zu viele Aktionen sorgen aber eher für Verwirrung. Es sollten daher maximal ein bis zwei Kampagnen pro Monat sein. Die Produkte sollten erkennbar von der eigenen Marke sein.

 

8. Lassen Sie Ihre Fans Teil des Marketing-Teams werden 

Profitieren Sie vom interaktiven Potenzial Ihrer Fans. Ein Fan, der zum Beispiel ein Foto von sich postet, auf dem er im Bademantel vor seiner Lieblings-Pommesbude steht, zeigt echte Bindung. Empfehlungsmarketing ist das beste Marketing.

 

9. Integrieren Sie Facebook in den Marketing-Mix 

Pages benötigen eine gute Planung, Stuktur und gründliche Überlegung – genau wie jeder andere Kanal. Das klingt zwar banal, eine integrierte Planung ist aber trotzdem für viele Unternehmen noch Neuland.

 

10. Überbewerten Sie die Anzahl der Fans nicht 

Große Marken ziehen viele Fans an, haben aber nicht unbedingt die stärkste Bindung zu ihrer Fangemeinschaft. Je größer die Facebook-Fanbase, desto kleiner der Anteil der involvierten Fans.

 

(Die Empfehlungen basieren auf einer Auswertung des TNS-Fanpage Award, den das Marktforschungsunternehmen ausgelobt hat. Mehr als 20.000 Fans bewerteten dazu ihre Lieblingspages über einen Befragungslink auf der jeweiligen Seite und füllten über 38.000 Bewertungen aus.)

(Quelle: internetworld.de – http://bit.ly/1f5WbRs – 18.09.2013)

Soziale Netzwerke – zweite, erweiterte Studie der BITKOM zur Nutzung sozialer Netzwerke im Internet

Aktuelle Studienergebnisse der BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) ergaben, dass mindestens 74% der Internetuser zumindest in einem sozialen Netzwerk angemeldet sind. Das in Deutschland mit Abstand meist genutzte Netzwerk ist Facebook, gefolgt von StayFriends und an dritter Stelle von wer-kennt-wen.

Bildquelle

Vergleicht man die Zahlen der jetzigen Erhebung mit der Erhebung im März 2011, ist eine etwas geringere Aktivität bezüglich der Anmeldungen als auch der aktiven Nutzungen der einzelnen Netzwerke ersichtlich.

Als ziemlich altersabhängig kann die Beliebtheit der einzelnen Netzwerke betrachtet werden. So ist erkennbar, dass Facebook den größten Nutzeranteil bei den 14-29jährigen aufweist, bei den beiden Folgeplatzierten Netzwerken die ab 30jährigen vorrangig den Nutzeranteil ausmachen.

Auch ist eine leichte Diskrepanz in den Zahlen der aktiven Nutzer zu den „nur“ angemeldeten Mitgliedern zu erkennen, v.a. in den weiter hinten platzierten und somit weniger genutzten Netzwerken. Auch hier führt Facebook die Liste eindeutig an. Laut Studie sind hier im Gesamtergebnis ca. neun von zehn Mitgliedern auch aktive Nutzer.

Erwähnenswert finden wir die Zahlen von Google+ und Twitter, welche beide mit ihren Nutzerzahlen gleichauf liegen.

Die meisten aktiven Mitglieder besuchen ihr jeweiliges Netzwerk täglich, wobei von der unter 30jährigen Generation die Netzwerke am intensivsten genutzt werden – gut 78% der 14-29jährigen.

Bei den meisten sozialen Netzwerken steht die private Nutzung im Vordergrund, aber es ist immer mehr erkennbar, dass auch berufliche Interessen zur Nutzung der Netzwerke in den Vordergrund geraten. So ergeben die Zahlen, dass z.B. Facebook zu 92%, Twitter zu 70%, Google+ zu 94%, StayFriends zu 97% privat genutzt werden, wobei z.B. die Business Netzwerke XING und LinkedIn zu 17% und 0% der privaten Nutzung unterliegt.

Desweiteren informiert die BITKOM-Studio über

  • Genutzte Funktionen und Nutzungsmotivatio
  • Zugriffsort und Geräte der Nutzung
  • Auswahlkriterien für soziale Netzwerke
  • Privatsphäreneinstellungen
  • Datenschutz & Datensicherheit
  • Gründe für die Nicht-Nutzung sozialer Netzwerke

Wer sich den kompletten Vergleich der Aktivitäten der Nutzer zu Gemüte führen möchte … die komplette Studie kann in den Publikationen der BITKOM als PDF downgeloaded werden.

 

Mit Bildern tweeten

Seit dem 10. August 2011 bietet Twitter seinen Usern nun auch die Möglichkeit, Bilder in deren Tweets, ohne das Zwischenschalten von externen Dienstleistern wie Twitpic oder yfrog, einzubinden. Der Upload funktioniert sehr einfach. Beim Schreiben der eigenen Kurznachricht findet man unterhalb des Tweetfeldes zwei Icons: eine Kamera und einen Kompass. Die Kamera dient dem Upload des Fotos, welches sodann auch in der Vorschau angezeigt wird und vor dem Tweet evtl. noch mal gelöscht werden könnte. Mit dem Kompass kann die „Location“ – wo man sich gerade befindet – mitgetweetet werden. Wer Location für seine Tweets aktiviert hat, kann jedoch vor jedem speziellen Tweet noch mal die „Location-Funktion“ an/aus – schalten.

Im Post wird von Twitter automatisch ein Link (pic.twitter.com/… ) zu dem Foto eingefügt und der User bekommt, nach Klick auf diesen Link, das Bild mit dem entsprechenden tweet angezeigt …

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Einladung zum zweiten Internet-Marketing-Kongress in Berlin

 

Erleben Sie Geschichte hautnah mit …

… und verpassen Sie diese EINMALIGE Gelegenheit nicht.

Im vergangenen Jahr fand der erste „Internet-Marketing-Kongress“ in Stuttgart statt und war ein grandioser Erfolg. Dieses Jahr können SIE live dabei sein in Berlin! Das Internet-Marketing ist für all’ jene, die ihre persönliche Freiheit, in zeitlicher, räumlicher als auch finanzieller Hinsicht, erlangen und genießen wollen, DIE MÖGLICHKEIT.

Kommen Sie am 30. April nach Berlin zum
zweiten Internet-Marketing-Kongress

Nähere Infos & Anmeldung zum Kongress

Erleben Sie live und hautnah die 6 erfolgreichsten Internet-Marketer des deutschsprachigen Raums und erfahren Sie aktuelles, hochwertiges Insiderwissen über die wichtigsten Themen des Internet-Marketings.

  • Heiko Häusler – Betreiber der größten deutschsprachigen Community zum Thema Geschäftsaufbau im Internet
  • Daniel Dirks – der Experte und Berater, wenn es um die Verwirklichung von Web-Projekten geht
  • Mario Wolosz – Gründer des Splittest-Clubs und E-Mail-Marketing-Dienstleister Klick-Tipps
  • Mario Schneider – Betreiber der größten deutschsprachigen Community zum Thema Traffic-Aufbau mithilfe des Web 2.0
  • Thomas Klußmann – führender Experte des Social Media Marketings in Deutschland
  • Ralf Schmitz – einer der erfolgreichsten Affiliate-Marketer Deutschlands und Gründer des VIP-Affiliate-Clubs
  • Matthias Brandmüller – sein E-Book „Das YouTube Geheimnis“ zählt zu den Top Bestsellern der Branche

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Der wirtschaftliche Nutzen aus dem Einsatz sozialer Medien

Die wirtschaftlichen Vorteile reichten vom schnelleren Zugang zu Informationen und sinkenden Kommunikationskosten bis zu einem effektiveren Marketing und zufriedeneren Kunden und Lieferanten. Bei etwa einem Fünftel der Unternehmen haben sich die Wettbewerbsvorteile auch schon in steigenden Umsätzen niedergeschlagen.

Social Media lohnt sich für Unternehmen

„Web 2.0 findet seinen Zahltag” lautet die Überschrift über eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey, die 3249 Unternehmen nach den wirtschaftlichen Effekten des Einsatzes sozialer Medien im Unternehmen gefragt hat. Zentrales Ergebnis: Die große Mehrheit der Befragten hat einen wirtschaftlichen Nutzen aus dem Einsatz sozialer Medien wie Facebook, Twitter oder Blogs gezogen. Der Nutzen ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen und war umso größer, je mehr Medien eingesetzt und je tiefer die Integration der sozialen Medien ins Unternehmen schon vorangetrieben worden ist.

Im Vergleich zum Vorjahr hat der Einsatz der Instrumente an Bedeutung gewonnen. 40 Prozent der Unternehmen setzen soziale Netzwerke ein, 38 Prozent ein Unternehmensblog. Zwei Drittel gaben an, ihre Investitionen in das soziale Web auszudehnen. Bei der Umfrage im Jahr zuvor war nur die Hälfte der Unternehmen auf Expansionskurs. Die wirtschaftlichen Vorteile reichten vom schnelleren Zugang zu Informationen und sinkenden Kommunikationskosten bis zu einem effektiveren Marketing und zufriedeneren Kunden und Lieferanten. Bei etwa einem Fünftel der Unternehmen haben sich die Wettbewerbsvorteile auch schon in steigenden Umsätzen niedergeschlagen. 

Ökonomische Vorteile des Einsatzes sozialer Medien in Unternehmen

Unter den Unternehmen, die soziale Medien einsetzen, erzielten 79 Prozent lediglich geschäftliche Verbesserungen von höchstens 5 Prozent. Diese Gruppe zeichnete sich durch eine geringe interne Nutzung der neuen Instrumente und durch einen geringen Einsatz in den Beziehungen zu Kunden und Lieferanten aus.

Die McKinsey-Berater haben jedoch herausgefunden, dass die wirtschaftlichen Vorteile mit dem Grad des Einsatzes der sozialen Medien steigen. Drei Unternehmenstypen hätten jedoch gelernt, deutlich höhere Vorteile aus dem Einsatz der sozialen Medien zu erzielen. Dazu gehören die 13 Prozent der Unternehmen, die sich vorwiegend intern vernetzen, also zum Beispiel Wikis für die interne Wissensakkumulation einsetzen oder mit einem „internen Xing” schneller herausfinden, über welche Qualifikationen ihre Mitarbeiter verfügen. Diese Unternehmen berichten über schnellere Informationsflüsse über Hierarchiegrenzen hinweg. Die Zusammenarbeit funktioniere auch zwischen ansonsten abgegrenzten Unternehmensbereichen besser. Weitere 5 Prozent der Unternehmen gaben an, sich extern bereits mit Partnern oder Kunden vernetzt zu haben, und berichteten von Vorteilen in den übergreifenden Prozessen. Nur 3 Prozent der befragten Unternehmen bezeichneten sich als vollkommen vernetzt, setzen die neuen Instrumente also intern und extern bereits in erheblichem Umfang ein. Diese Gruppe erzielt nach eigener Einschätzung die höchsten Vorteile aus dem Einsatz der sozialen Medien.

Die Berater haben mit Hilfe statistischer Verfahren errechnet, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz sozialer Medien und harten betriebswirtschaftlichen Größen wie dem Marktanteil und dem Betriebsgewinn gibt. Marktanteilsgewinne waren dabei klar mit dem Grad der externen Vernetzung mit Lieferanten und Partnern korreliert, haben die Berater herausgefunden. Diese Unternehmen haben die Vorteile erreicht, weil sie engere Marketing-Beziehungen mit ihren Kunden hatten und diese besser in den Kundenservice und die Produktentwicklung einbinden konnten. Auch die Unternehmen, die vorwiegend auf eine interne Vernetzung gesetzt haben, berichteten von Marktanteilsgewinnen, allerdings in geringerem Ausmaß.

Höhere operative Margen erzielten die Unternehmen, die ihre internen Strukturen verbessert hatten, also zum Beispiel das Silodenken zwischen den Abteilungen überwunden und Entscheidungen in untere Hierarchieebenen verlagert hatten. Die Folge waren agilere Unternehmen mit schnelleren Entscheidungsprozessen, die zudem externen Sachverstand besser einfließen lassen konnten. Das Ergebnis waren auch höhere Gewinne.

Insgesamt berichteten 27 Prozent der Unternehmen von steigenden Marktanteilen und höheren Margen als Folge des Einsatzes sozialer Medien. Unternehmen, die hochgradig vernetzt arbeiteten, gehörten mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent zur Gruppe der Unternehmen mit den größten wirtschaftlichen Erfolgen. Diese Unternehmen zeichneten sich auch durch die steilste Lernkurve aus, was ihren Vorsprung vor der Konkurrenz zusätzlich erhöht.

Die Lehre aus der Untersuchung sei klar: Der Verzicht auf das interne wie externe Netzwerk könnte ein kritischer Fehler sein. Führungskräfte müssten ihre Unternehmen in Richtung eines voll vernetzten Unternehmens steuern. Dies könne in mehreren Schritten geschehen. Unternehmen müssten soziale Medien in das Tagesgeschäft ihrer Angestellten integrieren. Nur wenn die Mitarbeiter den Einsatz täglich übten, werde es auch in das Tagesgeschäft einfließen und seine Vorteile entfalten können, hieß es. Unternehmen sollten auch die Barrieren für den kulturellen Wandel einreißen. Voll vernetzte Unternehmen hätten die besten Informationsflüsse gehabt, die den Talenten im Haus die nötige Flexibilität für die Entscheidungen gegeben habe.

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