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Soziale Netzwerke – zweite, erweiterte Studie der BITKOM zur Nutzung sozialer Netzwerke im Internet

Aktuelle Studienergebnisse der BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) ergaben, dass mindestens 74% der Internetuser zumindest in einem sozialen Netzwerk angemeldet sind. Das in Deutschland mit Abstand meist genutzte Netzwerk ist Facebook, gefolgt von StayFriends und an dritter Stelle von wer-kennt-wen.

Bildquelle

Vergleicht man die Zahlen der jetzigen Erhebung mit der Erhebung im März 2011, ist eine etwas geringere Aktivität bezüglich der Anmeldungen als auch der aktiven Nutzungen der einzelnen Netzwerke ersichtlich.

Als ziemlich altersabhängig kann die Beliebtheit der einzelnen Netzwerke betrachtet werden. So ist erkennbar, dass Facebook den größten Nutzeranteil bei den 14-29jährigen aufweist, bei den beiden Folgeplatzierten Netzwerken die ab 30jährigen vorrangig den Nutzeranteil ausmachen.

Auch ist eine leichte Diskrepanz in den Zahlen der aktiven Nutzer zu den „nur“ angemeldeten Mitgliedern zu erkennen, v.a. in den weiter hinten platzierten und somit weniger genutzten Netzwerken. Auch hier führt Facebook die Liste eindeutig an. Laut Studie sind hier im Gesamtergebnis ca. neun von zehn Mitgliedern auch aktive Nutzer.

Erwähnenswert finden wir die Zahlen von Google+ und Twitter, welche beide mit ihren Nutzerzahlen gleichauf liegen.

Die meisten aktiven Mitglieder besuchen ihr jeweiliges Netzwerk täglich, wobei von der unter 30jährigen Generation die Netzwerke am intensivsten genutzt werden – gut 78% der 14-29jährigen.

Bei den meisten sozialen Netzwerken steht die private Nutzung im Vordergrund, aber es ist immer mehr erkennbar, dass auch berufliche Interessen zur Nutzung der Netzwerke in den Vordergrund geraten. So ergeben die Zahlen, dass z.B. Facebook zu 92%, Twitter zu 70%, Google+ zu 94%, StayFriends zu 97% privat genutzt werden, wobei z.B. die Business Netzwerke XING und LinkedIn zu 17% und 0% der privaten Nutzung unterliegt.

Desweiteren informiert die BITKOM-Studio über

  • Genutzte Funktionen und Nutzungsmotivatio
  • Zugriffsort und Geräte der Nutzung
  • Auswahlkriterien für soziale Netzwerke
  • Privatsphäreneinstellungen
  • Datenschutz & Datensicherheit
  • Gründe für die Nicht-Nutzung sozialer Netzwerke

Wer sich den kompletten Vergleich der Aktivitäten der Nutzer zu Gemüte führen möchte … die komplette Studie kann in den Publikationen der BITKOM als PDF downgeloaded werden.

 

Amahnung wegen Verwendung von Anti-Abmahn-Klausel und Like-Button

In den letzten Jahren flatterten Webseitenbetreibern immer öfter Abmahnungen mit teilweise horrend hohen Abmahn-Summen ins Haus. Man neigte teilweise schon zu den Gedankengang, dass sich so mancher ein "kleines Nebeneinkommen" sichern wollten. Daher wurde vermehrt die sogenannte Anti-Abmahn-Klausel "Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt" ins Impressum eingebaut, um sich vor kostenpflichtigen Abmahnungen zu schützen. Seit neuestem werden jedoch gerade diese Webseitenbetreiber von der Wettbewerbszentrale abgemahnt.

Lesen Sie die Detailinformationen zu diesem brisanten Thema auf e-recht24.de (www.e-recht24.de/news/abmahnung/1191.html) nach und folgen Sie unbedingt der Empfehlung, Ihre eigene Internetseite auf die Verwendung der Anti-Abmahn-Klausel zu überprüfen und gegebenenfalls zu entfernen!

Aber auch die Einbindung des Facebook "Gefällt mir" und "Like" Buttons auf Blogs, Webseiten oder Online Shops ist bei Datenschützern ein sehr beliebtes Thema, denn der ewige Streit um die IP-Adressen findet kein wirkliches Ende. Zumindest für die Datenschutzbehörde sind dynamische IP-Adressen personenbezogene Daten. Es dauerte nicht lange bis die ersten Abmahnungen diesbezüglich den ersten Seitenbetreibern zugestellt wurden.

Daher ist jedem Webseitenbetreiber dringend zu empfehlen, dass zumindest in der Datenschutzerklärung bzw. im Facebook-Disclaimer auf die Verwendung des "Like-Buttons" hingewiesen wird und somit hier Daten übertragen werden.

e-recht24.de (www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/6590-facebook-like-button-datenschutz-disclaimer.html) hat auch zu diesem Thema einen ausführlichen Bericht ins Netz gestellt und bietet Webseitenbetreibern eine Muster-Datenschutzerklärung für Facebook (www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/6590-facebook-like-button-datenschutz-disclaimer.html) an.

Nutzen Sie diese Hilfe, die Ihnen e-recht24.de bietet und kontrollieren Sie Ihre eigene Webseite hinsichtlich, damit Sie nicht Gefahr laufen, dass Ihnen ein "freundliches Schreiben" ins Haus flattert.


Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter, YouTube & Co. Sie wollen Ihr Unternehmen professionell auf den wichtigsten sozialen Netzwerken und Portalen präsentieren, positiv darstellen und erfolgreich agieren? Sind Sie schon im mobilen Internet vertreten oder agieren noch mit einer reinen Desktop-Homepage? Dann sind wir der richtige Partner für Sie!

Wir freuen uns über Ihr Kommentar im Anschluss zu diesem Artikel. Interaktion ist das Um und Auf von Social Media. Schreiben Sie uns, ob Ihnen unser Tipp gefallen hat. Vielleicht haben Sie auch ein Wunschthema, das wir in einem neuen Tipp umsetzen können. Kommentare sind auch gut für Ihr eigenes Geschäft, denn wertvolle Backlinks zu Ihrer Seite werden dadurch kreiert.

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Vielen Dank

Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen und erfolgreichen Tag
Ihre
Karin Schweighofer

 Karin Schweighofer

Facebook und Datenschutz

Abmahnungen von Seitenbetreibern wegen Einbindung des Like-Buttons?

Geschrieben von: Rechtsanwalt Sören Siebert in Datenschutz

Clipped from www.e-recht24.de

Der “Gefällt-mir” oder „Like“-Button von Facebook findet sich auf immer mehr Blogs, Webseiten und Onlineshops. Allerdings wird gerade der Einsatz des Like-Button von Facebook von Datenschützern sehr kritisch gesehen. Die ersten Seitenbetreiber, die den „Gefällt-mir-Knopf“ auf ihrer Seite eingebunden haben, wurden bereits abgemahnt. Wir zeigen Ihnen, was Sie bei der Einbindung des Like-Button beachten sollten und bieten unseren Nutzern ein kostenloses Muster für eine Facebook-Datenschutzerklärung.

Am Ende unseres Beitrages finden Sie ein kostenloses Muster für eine Facebook-Datenschutzerklärung (Facebook-Disclaimer).

Marketing in sozialen Netzwerken

Der Hype um soziale Netzwerke und insbesondere Facebook führt dazu, dass zahlreiche Blogger, Seitenbetreiber und Onlineshops Plugins wie den Facebook-Like-Button einbinden. Über einen Klick auf den Like-Button können Facebook-Nutzer, die die jeweilige Seite besuchen, einen Link zu dieser Website in ihrem Facebook-Profil hinzufügen. Private Nutzer teilen so ihren Freunden via Facebook mit, welche Seiten, Dienste oder Produkte sie mögen. Unternehmen bringt die Präsenz auf Facebook eine größere Bekanntheit, eine bessere Verlinkung und mehr Nutzer. So ist in den letzen Monaten eine großes Spektrum kommerzieller Dienstleistungen im Umfeld Social Media Beratung entstanden.

Nun wurden allerdings erste Abmahnungen von Seitenbetreibern wegen der Einbindung des Facebook-Like-Button (www.e-recht24.de/news/abmahnung/6549-abmahnung-facebook-like-button.html) bekannt.

Der ewige Streit um die IP-Adressen

Im Zusammenhang mit dem Datenschutz bei Facebook (www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/6449-facebook-datenschutz-so-sichern-sie-ihre-daten.html) ist die Kernfrage, ob IP-Adressen personenbezogene Daten sind. Diese Frage stellt sich bei nahezu immer, wenn es um den  Datenschutz im Internet geht (www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/16.html),etwa beim Streit der Datenschutzbehörden mit Seitenbetreibern, die Google Analytics (www.e-recht24.de/news/datenschutz/6537-google-analytics-datenschutz-alexander-dix.html) oder Google Adsense (www.e-recht24.de/news/datenschutz/6580-google-analytics-niedersaechsischer-datenschutzbeauftragter-greift-gegen-forenbetreiber-hart-durch.html) eingebunden haben oder im gesamten Bereich datenschutzrechtlicher Fragen des Nutzertrackings (www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/6203-datenschutz-bei-tracking-webcontroling-analysetools.html).

Sowohl bei Nutzern, die über keinen Facebook-Account verfügen bzw. nicht angemeldet sind, erst recht aber bei angemeldeten Facebook-Nutzern, werden über das Facebook-Plugin zahlreiche Daten an Facebook übertragen, unter anderem auch die IP-Adresse.

Verstößt der Like-Button gegen Datenschutzrecht?

Zumindest die Datenschutzbehörden sehen dynamische IP-Adressen seit Jahren als personenbezogene Daten an. Konsequenz aus dieser Einschätzung ist, dass für die Nutzung dieser IP-Adressen entweder ein gesetzlicher Grund vorliegen oder der Nutzer ausdrücklich in die Datenübertragung einwilligen muss. Im Detail ist die juristische Diskussion, die hierzu geführt wird, sehr komplex. Die besseren Argumente sprechen aber dagegen, hier einen gesetzlichen Grund zu bejahen. Dazu wäre es notwendig, dass ein Diensteanbieter (also etwa ein Webseitenbetreiber) diese Daten zwingend speichern muss, um seinen Dienst betreiben zu können. Jede Website, jeder Blog und jeder Shop können aber problemlos auch ohne Facebook-Plugin betrieben werden.

In diesem Fall müssten die Nutzer also in die Datenübertragung einwilligen und etwa über eine Checkbox bestätigen, dass sie mit der Datenübertragung an Facebook einverstanden sind.

Die Datenschutzbehörden haben sich im Zusammenhang mit Facebook aber noch nicht abschließend geäussert. Es laufen angeblich Gespräche mit Facebook, auch soll der Bundesbeauftragte für Datenschutz einige Behörden angewiesen haben, den Like-Button von der Website zu entfernen.

Erste Abmahnungen wegen der Einbindung des Like-Button

Es dauerte nicht lange, bis die ersten Seitenbetreiber abgemahnt wurden, die den Facebook Like-Button auf Ihrer Website eingebunden (www.e-recht24.de/news/abmahnung/6549-abmahnung-facebook-like-button.html) hatten.

Auch wenn hier ein Datenschutzverstoß vorliegt, bedeutet das jedoch nicht automatisch, dass jeder Datenschutzverstoß auch abgemahnt werden kann. Bei wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen muss immer auch eine wettbewerbsrechtliche Relevanz gegeben sein, die hier aber nicht erkennbar ist. Wobei sich eine solche Relevanz mit etwas Begründungsaufwand sicher auch finden lässt.

Da es zu dieser Frage aber noch keine Urteile gibt, kann man im Moment keine eindeutige rechtliche Aussage treffen.

Was können Seitenbetreiber tun?

Die rechtlich sichere Variante wäre, jeden Nutzer gleich zu Beginn des Besuchs auf einer Website mit einer Einwilligung inklusive Checkbox zu konfrontieren. Lehnt der Nutzer die Datenübertragung an Facebook ab, müsste man ihm dann wohl den Zugang zu den Seiten sperren oder eine alternative Version ohne Facebook-Plugin anbieten. Dieses Vorgehen ist – vorsichtig formuliert – nicht sehr praktisch und dürfte für 99 % aller Seitenbetreiber nicht in Betracht kommen.

Jeder Webseitenbetreiber sollte deshalb zumindest in einer Datenschutzerklärung oder einem Facebook-Disclaimer darauf hinweisen, dass der „Like-Button“ auf der Seite eingebunden ist und hier Daten übertrgen werden.

Ein Problem dabei ist aber, dass Facebook nicht konkret mitteilt, welche Daten genau hier übertragen werden. Der Hinweis kann sich deshalb nur darauf beschränken, dass man den Like-Button eingebunden hat und für weitere Informationen auf die Datenschutzerklärung von Facebook verlinken.

 

Muster-Datenschutzerklärung für Facebook (Facebook-Disclaimer)

HINWEIS:

Die Benutzung dieses Disclaimers erfolgt auf eigene Gefahr. Wie können hierfür keine Haftung übernehmen, da es noch keine Gerichtsentscheidungen zu diesem Thema gibt und nicht geklärt ist, ob ein bloßer „Facebook-Disclaimer“ genügt oder ob man eine ausdrückliche Einwilligung der Nutzer benötigt.

Da wir den Disclaimer kostenfrei anbieten, verlinken Sie bitte die Urheberbezeichnung als Quellenangabe.

Datenschutzerklärung für die Nutzung von Facebook-Plugins (Like-Button)

Auf unseren Seiten sind Plugins des sozialen Netzwerks Facebook, 1601 South California Avenue, Palo Alto, CA 94304, USA integriert. Die Facebook-Plugins erkennen Sie an dem Facebook-Logo oder dem „Like-Button („Gefällt mir“) auf unserer Seite. Eine Übersicht über die Facebook-Plugins finden Sie hier: http://developers.facebook.com/docs/plugins/ Wenn Sie unsere Seiten besuchen, wird über das Plugin eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Facebook-Server hergestellt. Facebook erhält dadurch die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse unsere Seite besucht haben. Wenn Sie den Facebook „Like-Button“ anklicken während Sie in Ihrem Facebook-Account eingeloggt sind, können Sie die Inhalte unserer Seiten auf Ihrem Facebook-Profil verlinken. Dadurch kann Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Facebook erhalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von facebook unter http://de-de.facebook.com/policy.php

Wenn Sie nicht wünschen, dass Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Facebook-Nutzerkonto zuordnen kann, loggen Sie sich bitte aus Ihrem Facebook-Benutzerkonto aus.

Quelle: Facebook-Disclaimer von eRecht24.de (www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/6590-facebook-like-button-datenschutz-disclaimer.html)

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BVDW Leitfaden „Rechtliche Rahmenbedingungen für Social Media – 10 Tipps für Plattformbetreiber“

Düsseldorf, 22. Oktober 2010 – Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. veröffentlicht rechtliche Rahmenbedingungen für Social Media. Der Leitfaden der Fachgruppe Social Media im BVDW gibt zehn Tipps für Betreiber von Sozialen Netzwerken im Umgang mit Nutzerdaten. Die BVDW-Richtlinien ersetzen ausdrücklich nicht individuelle Bestimmungen einer Social Media-Plattform, sondern dienen als Grundlage. Weiterhin ermöglichen die vom BVDW verfassten Grundsätze Werbungtreibenden und Internetnutzern, die Rechtmäßigkeit und Seriosität eines Sozialen Netzwerkes zu prüfen. Der Leitfaden „Rechtliche Rahmenbedingungen für Social Media – 10 Tipps für Plattformbetreiber“ ist ab sofort kostenlos unter www.bvdw.org erhältlich. 

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