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Facebook und Datenschutz

Abmahnungen von Seitenbetreibern wegen Einbindung des Like-Buttons?

Geschrieben von: Rechtsanwalt Sören Siebert in Datenschutz

Clipped from www.e-recht24.de

Der “Gefällt-mir” oder „Like“-Button von Facebook findet sich auf immer mehr Blogs, Webseiten und Onlineshops. Allerdings wird gerade der Einsatz des Like-Button von Facebook von Datenschützern sehr kritisch gesehen. Die ersten Seitenbetreiber, die den „Gefällt-mir-Knopf“ auf ihrer Seite eingebunden haben, wurden bereits abgemahnt. Wir zeigen Ihnen, was Sie bei der Einbindung des Like-Button beachten sollten und bieten unseren Nutzern ein kostenloses Muster für eine Facebook-Datenschutzerklärung.

Am Ende unseres Beitrages finden Sie ein kostenloses Muster für eine Facebook-Datenschutzerklärung (Facebook-Disclaimer).

Marketing in sozialen Netzwerken

Der Hype um soziale Netzwerke und insbesondere Facebook führt dazu, dass zahlreiche Blogger, Seitenbetreiber und Onlineshops Plugins wie den Facebook-Like-Button einbinden. Über einen Klick auf den Like-Button können Facebook-Nutzer, die die jeweilige Seite besuchen, einen Link zu dieser Website in ihrem Facebook-Profil hinzufügen. Private Nutzer teilen so ihren Freunden via Facebook mit, welche Seiten, Dienste oder Produkte sie mögen. Unternehmen bringt die Präsenz auf Facebook eine größere Bekanntheit, eine bessere Verlinkung und mehr Nutzer. So ist in den letzen Monaten eine großes Spektrum kommerzieller Dienstleistungen im Umfeld Social Media Beratung entstanden.

Nun wurden allerdings erste Abmahnungen von Seitenbetreibern wegen der Einbindung des Facebook-Like-Button (www.e-recht24.de/news/abmahnung/6549-abmahnung-facebook-like-button.html) bekannt.

Der ewige Streit um die IP-Adressen

Im Zusammenhang mit dem Datenschutz bei Facebook (www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/6449-facebook-datenschutz-so-sichern-sie-ihre-daten.html) ist die Kernfrage, ob IP-Adressen personenbezogene Daten sind. Diese Frage stellt sich bei nahezu immer, wenn es um den  Datenschutz im Internet geht (www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/16.html),etwa beim Streit der Datenschutzbehörden mit Seitenbetreibern, die Google Analytics (www.e-recht24.de/news/datenschutz/6537-google-analytics-datenschutz-alexander-dix.html) oder Google Adsense (www.e-recht24.de/news/datenschutz/6580-google-analytics-niedersaechsischer-datenschutzbeauftragter-greift-gegen-forenbetreiber-hart-durch.html) eingebunden haben oder im gesamten Bereich datenschutzrechtlicher Fragen des Nutzertrackings (www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/6203-datenschutz-bei-tracking-webcontroling-analysetools.html).

Sowohl bei Nutzern, die über keinen Facebook-Account verfügen bzw. nicht angemeldet sind, erst recht aber bei angemeldeten Facebook-Nutzern, werden über das Facebook-Plugin zahlreiche Daten an Facebook übertragen, unter anderem auch die IP-Adresse.

Verstößt der Like-Button gegen Datenschutzrecht?

Zumindest die Datenschutzbehörden sehen dynamische IP-Adressen seit Jahren als personenbezogene Daten an. Konsequenz aus dieser Einschätzung ist, dass für die Nutzung dieser IP-Adressen entweder ein gesetzlicher Grund vorliegen oder der Nutzer ausdrücklich in die Datenübertragung einwilligen muss. Im Detail ist die juristische Diskussion, die hierzu geführt wird, sehr komplex. Die besseren Argumente sprechen aber dagegen, hier einen gesetzlichen Grund zu bejahen. Dazu wäre es notwendig, dass ein Diensteanbieter (also etwa ein Webseitenbetreiber) diese Daten zwingend speichern muss, um seinen Dienst betreiben zu können. Jede Website, jeder Blog und jeder Shop können aber problemlos auch ohne Facebook-Plugin betrieben werden.

In diesem Fall müssten die Nutzer also in die Datenübertragung einwilligen und etwa über eine Checkbox bestätigen, dass sie mit der Datenübertragung an Facebook einverstanden sind.

Die Datenschutzbehörden haben sich im Zusammenhang mit Facebook aber noch nicht abschließend geäussert. Es laufen angeblich Gespräche mit Facebook, auch soll der Bundesbeauftragte für Datenschutz einige Behörden angewiesen haben, den Like-Button von der Website zu entfernen.

Erste Abmahnungen wegen der Einbindung des Like-Button

Es dauerte nicht lange, bis die ersten Seitenbetreiber abgemahnt wurden, die den Facebook Like-Button auf Ihrer Website eingebunden (www.e-recht24.de/news/abmahnung/6549-abmahnung-facebook-like-button.html) hatten.

Auch wenn hier ein Datenschutzverstoß vorliegt, bedeutet das jedoch nicht automatisch, dass jeder Datenschutzverstoß auch abgemahnt werden kann. Bei wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen muss immer auch eine wettbewerbsrechtliche Relevanz gegeben sein, die hier aber nicht erkennbar ist. Wobei sich eine solche Relevanz mit etwas Begründungsaufwand sicher auch finden lässt.

Da es zu dieser Frage aber noch keine Urteile gibt, kann man im Moment keine eindeutige rechtliche Aussage treffen.

Was können Seitenbetreiber tun?

Die rechtlich sichere Variante wäre, jeden Nutzer gleich zu Beginn des Besuchs auf einer Website mit einer Einwilligung inklusive Checkbox zu konfrontieren. Lehnt der Nutzer die Datenübertragung an Facebook ab, müsste man ihm dann wohl den Zugang zu den Seiten sperren oder eine alternative Version ohne Facebook-Plugin anbieten. Dieses Vorgehen ist – vorsichtig formuliert – nicht sehr praktisch und dürfte für 99 % aller Seitenbetreiber nicht in Betracht kommen.

Jeder Webseitenbetreiber sollte deshalb zumindest in einer Datenschutzerklärung oder einem Facebook-Disclaimer darauf hinweisen, dass der „Like-Button“ auf der Seite eingebunden ist und hier Daten übertrgen werden.

Ein Problem dabei ist aber, dass Facebook nicht konkret mitteilt, welche Daten genau hier übertragen werden. Der Hinweis kann sich deshalb nur darauf beschränken, dass man den Like-Button eingebunden hat und für weitere Informationen auf die Datenschutzerklärung von Facebook verlinken.

 

Muster-Datenschutzerklärung für Facebook (Facebook-Disclaimer)

HINWEIS:

Die Benutzung dieses Disclaimers erfolgt auf eigene Gefahr. Wie können hierfür keine Haftung übernehmen, da es noch keine Gerichtsentscheidungen zu diesem Thema gibt und nicht geklärt ist, ob ein bloßer „Facebook-Disclaimer“ genügt oder ob man eine ausdrückliche Einwilligung der Nutzer benötigt.

Da wir den Disclaimer kostenfrei anbieten, verlinken Sie bitte die Urheberbezeichnung als Quellenangabe.

Datenschutzerklärung für die Nutzung von Facebook-Plugins (Like-Button)

Auf unseren Seiten sind Plugins des sozialen Netzwerks Facebook, 1601 South California Avenue, Palo Alto, CA 94304, USA integriert. Die Facebook-Plugins erkennen Sie an dem Facebook-Logo oder dem „Like-Button („Gefällt mir“) auf unserer Seite. Eine Übersicht über die Facebook-Plugins finden Sie hier: http://developers.facebook.com/docs/plugins/ Wenn Sie unsere Seiten besuchen, wird über das Plugin eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Facebook-Server hergestellt. Facebook erhält dadurch die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse unsere Seite besucht haben. Wenn Sie den Facebook „Like-Button“ anklicken während Sie in Ihrem Facebook-Account eingeloggt sind, können Sie die Inhalte unserer Seiten auf Ihrem Facebook-Profil verlinken. Dadurch kann Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Facebook erhalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von facebook unter http://de-de.facebook.com/policy.php

Wenn Sie nicht wünschen, dass Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Facebook-Nutzerkonto zuordnen kann, loggen Sie sich bitte aus Ihrem Facebook-Benutzerkonto aus.

Quelle: Facebook-Disclaimer von eRecht24.de (www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/6590-facebook-like-button-datenschutz-disclaimer.html)

Read more at www.e-recht24.de (www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/6590-facebook-like-button-datenschutz-disclaimer.html)

 

Es kann so einfach sein

Eine ausgesprochene Weiterempfehlung ist eine sehr wichtige Art der Werbung für Sie und Ihren Umsatz. Viele haben „Angst“ nach einer Weiterempfehlung zu fragen – jedoch was kann passieren? Wenn Sie fragen, haben Sie bereits ein 50%iges JA in der Tasche – fragen Sie nicht – erhalten Sie ein 100%iges NEIN. In jeder Branche, in der verkauft wird, kann nach Weiterempfehlungen gefragt werden – oder anders – Sie sollten es sogar unbedingt TUN.

Weiterempfehlung – die einfache Auftragsabwicklung

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Durchschnittlich ist es dreimal so einfach, bei Weiterempfehlungen einen Auftrag zu platzieren als bei Neukunden. Wenn Sie durch „Kaltakquise“ – also ohne Weiterempfehlung – Neukunden angehen, haben Sie in der Regel dreimal soviel Arbeit für Ihren Gewinn. Sie können durch Weiterempfehlungen viel leichter Termine bekommen, haben weniger Leerläufe, kommen schneller zum Abschluss, haben in der Regel weniger Widerstände und Einwände.

Es kostet Sie viele Tage Arbeit, viel Frust und viel Ablehnung pro Jahr, wenn Sie nicht mit Weiterempfehlungen arbeiten. V.a. verlieren Sie monatlich viel Geld, weil Sie Aufträge, die Sie mit Weiterempfehlung machen könnten, nicht machen. Sie werden durch Weiterempfehlungen mit Leichtigkeit gute Termine bekommen und schneller zum Abschluss gelangen, dadurch im Schnitt größere Aufträge erzielen, in der Folge mehr Geld verdienen und somit wird Ihr Leben viel leichter und schöner.

Hier ein paar Tipps wie Sie mehr Weiterempfehlungen holen können:

Würden Sie mir zum Schluss noch einen kleinen Gefallen tun?

  • Sie wissen ja, dass ich als Aussendienstmitarbeiter immer darauf angewiesen bin, interessante Menschen wie Sie, kennen zu lernen.

  • Sie als erfolgreicher Unternehmer (Abteilungsleiter, Verkaufsleiter usw.) kennen vermutlich einige Personen oder Firmen, die eine ähnliche Problematik haben wie Sie?

  • An welche Stelle würden Sie sich an meiner Stelle wenden?

  • Wer kommt sonst noch in Frage?

  • Bei wem darf ich mich auf Sie beziehen?

  • Herzlichen Dank für Ihre Weiterempfehlung.

  • Über das Ergebnis eines Kontaktes halte ich Sie gerne auf dem Laufenden.

So oder so ähnlich kann ein Empfehlungsgespräch verlaufen. Sie können diesen Leitfaden jederzeit an die entsprechende Situation anpassen. Sie unterhalten sich vielleicht nicht immer mit Unternehmern, sondern mit Vereinsmitgliedern, Hundehaltern, Radfahrern u.v.m. Es geht auch nicht immer um Menschen, die dieselbe Problematik haben, sondern auch um Menschen oder Firmen in derselben Situation, oder Menschen, die offen sind für Ihre Tätigkeit oder die vergleichbare Aufgaben haben.

Sie können diesen Leitfaden immer und individuell angepasst für jedes Gespräch einsetzen und Sie erkennen, wie einfach und sicher Sie in Zukunft Weiterempfehlungen erhalten werden.

Viel Spass beim erfolgreichen Verkaufen durch Weiterempfehlungen

Ihr
Uwe Glomb

Read more at www.ihr-online-erfolg.info

 

Es kann so einfach sein

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