Archive for 'Kommunikation'

Ihre Facebook-Fanpage wächst in der Popularität und hat mittlerweile 100e, wenn nicht sogar 1000e an Fans bekommen, die Ihnen ihr "Gefällt mir" gegeben haben. Aber dieses Wachstum zieht auch die unwillkommene Aufmerksamkeit von fragwürdigen Mitgliedern der großen Online-Communities auf sich. Dies ist zwar eine unvermeidbare Nebenwirkung der Popularität, jedoch gibt es für Seiten-Administratoren mehrere Wege, um diese "Kritiker" und "Trolle" zu händeln.

1) Kenne Deinen Feind

Kritiker: Durch das Veröffentlichen von negativen Bewertungen auf der Fanpage, können diese Kommentatoren das Image-Branding des Produktes, der Dienstleistung oder der Firma selbst, schädigen. Kritiker können schwer identifiziert und gesteuert werden, da sie von einem Moment zum anderen von Ihrem grössten Fan zum entschiedensten "Neinsager" Ihrer Fanpage werden können.

Trolle: Der Unterschied zu dem Kritiker liegt darin, dass Trolle kein tatsächliches Interesse an der Marke oder Dienstleistung haben und eigentlich nur ihrer Intention folgen: Schaden und Probleme zu verursachen. Trolle posten ständig aufrührerische, negative und störende Nachrichten auf Ihrer Fanpage, mit der alleinigen Absicht eine emotionale Reaktion bei den anderen Mitgliedern Ihrer Community zu provozieren.

Fanpage Administratoren können jedoch folgende Taktik anwenden, um sicherzustellen, dass ihre Fanpage hinsichtlich des Erkennens und Umgangs mit problematischen "Postern" optimiert ist.

Erstellen Sie eine angepasste Seite mit Verhaltensmaßregeln

In dieser benutzerdefinierten Anwendung, dessen Reiter Sie z.B. "Regeln" oder "Hausordnung" benennen können, zeigt klar auf, welches Verhalten von den Mitgliedern der Community erwartet wird. Z.B. auf der Fanpage von Coca Cola können Sie eine solche Seite mit deren "Hausregeln" finden. Zum einen können diese "Regeln" bewirken, dass sich die Mitglieder Ihrer Fanpage zivilisierter benehmen, aber Sie haben auch die Möglichkeit, auf Ihre "Hausregeln" hinzuweisen, wenn sich Mitglieder fragen, warum wohl jemand von der Seite "verbannt" wurde.

Nutzen Sie die eMail

Haben Sie das Gefühl, dass der Kunde eine gerechtfertigte Beschwerde anbringt, diese jedoch in einer öffentlichen Diskussion auf der Seite sich eher störend auswirken, sogar den guten Namen der Marke beschädigen könnte, dann verlagern Sie die Korrespondenz so schnell als möglich auf die eMail.

Dies hat mehrere Vorteile: Der Kunde hat die Möglichkeit, sich viel freier zu äussern, Sie können die Kommunikation um ein Vielfaches persönlicher gestalten und sollte sich die Angelegenheit doch zu sehr erhitzen, muss dies nicht sogleich zu einer öffentlichen "Affäre" werden.

Antworten Sie dem kritischen Kommentar mit Ihrer Suppot-Mail-Adresse, oder einer anderen Mail-Adresse, unter welcher der Kunde Sie erreichen kann, und bitten Sie ihn, dass Problem gemeinsam per Mail anzugehen bzw. zu lösen.

Bedenken Sie: Die Moderation der Kommentare auf Ihrer Facebook Fanpage muss ernst genommen werden ... the business of moderating

Welche Erfahrungen hatten Sie bisher mit Kritikern und Trollen? Haben Sie negative Auswirkungen in der Community erleben müssen oder konnten Sie die Situation managen und die Wogen glätten?
Ich freue mich über Ihre Kommentare, Ihre Erfahrungen, welche sicherlich vielen helfen werden, selber mit einer derart schwierigen Situation umzugehen.


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Vielen Dank

Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen und erfolgreichen Tag
Ihre
Karin Schweighofer

Karin Schweighofer

Heute habe ich gelesen, dass sich eine Frau in Facebook negativ über ihre Schwiegertochter ausgelassen hat. Auch wenn die Schwiegertochter dies abgetan, bzw. auf die leichte Schulter genommen hat, war ich doch überrascht darüber, wie jemand ein Familienmitglied in der Öffentlichkeit derart diffamieren kann.

Die Londoner Familienkanzlei Bross Bennett in London warnt davor, zu welchen schädlichen Auswirkungen Äusserungen in der digitalen Kommunikation führen können, wenn diese falsch verwendet werden. Die Auswirkungen solcher Aussagen können weitreichender sein, als nur bis zum Empfänger einer Mail oder einer Online-Community - der Weg zum Gericht könnte sogar die Folge sein. Aufgrund negativer Blog-Posts reduzierte erst in dieser Wocher ein US-Gericht die Unterhaltszahlungen an eine Ex-Frau. Dies kann überall passieren, wo Nutzer von Social Media erst posten und dann denken. Einmal gepostet, ist die Nachricht öffentlich und für jeden einsehbar.

"Es ist absolut wichtig, dass jeder sich über mögliche Folgen klar wird, bevor er anfängt zu tippen und posten. Sie denken nicht darüber nach, was sie getan haben, und wir haben aus erster Hand die Erfahrung gemacht, wie schädlich das geschriebene Wort für einen vor Gericht werden kann", sagt Sharon Bennett. Immer wieder kommt es vor, dass z.B. gerade in Scheidungsprozessen die zerstrittenen Parteien sich aggressive Texte, Tweets oder Emails zusenden. Diese Menschen müssen erkennen, dass diese negativen Äusserungen nicht nur Benzin auf das zur Zeit hoch lodernde Feuer schütten, sondern in naher oder ferner Zukunft auch als schriftliche Beweismittel herangezogen werden können.

Jedoch, richtig eingesetzt, kann die moderne Technologie sehr hilfreich sein. Nehmen wir wieder das Beispiel von Scheidungspaaren zur Hand. Hier könnte das Verwenden von SMS oder eMails sogar zur Vermeidung von Konfrontationen während verbaler Gespräche, die oft emotional sind, führen. Die moderne Technik schenkt uns den Luxus "Zeit" - Zeit über eine Antwort nachzudenken, die Situation erstmal auf sich wirken zu lassen, die eigene Würde zu bewahren, da nicht emotional ein Wort das andere geben muss.

Hier die fünf Regeln der Social Media Etikette, um seine Gefühle und Äusserungen in Zaum zu halten:

  1. Warten Sie 24 Stunden bevor Sie etwas posten, dass Konfrontationen entzünden, bzw. als umstritten angesehen werden könnte. Nach diesen 24 Stunden ist es Ihnen möglich, Ihr Geschriebenes objektiv auf den Prüfstand zu stellen. Stellen Sie sich vor, was würde ein Dritter empfinden, wenn er diese Nachricht liest.
  2.  

  3. Vermeiden Sie auf aggressive Nachrichten direkt zu antworten, bzw. widerstehen Sie, ebenfalls eine aggressive Sprache anzuwenden. Reflektieren Sie Ihre Gefühle zumindest für 24 Stunden. Bringen Sie Ihre Gedanken zu Papier, und geben Sie sich 1-2 Tage mit der Antwort Zeit.
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  5. Geben Sie Ihre Aussage einer Person Ihres Vertrauens zu lesen. Diese Vertrauensperson kann Ihnen wertvolle und hilfreiche Hinweise geben und zum weiteren "giftige" Stacheln aus dem Text entfernen, welche Ihnen selbst evtl. gar nicht aufgefallen sind.
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  7. Veröffentlichen Sie nicht ständige Ihren Frust auf Facebook oder Twitter, wo es zu einer unkontrollierbaren Verteilung kommen könnte. Dies könnte sich schlussendlich sehr unvorteilhaft für Sie entwickeln, wenn es ein Richter zu Gesicht bekommt. Aber auch Ihre Kinder oder Ihre Familie könnte durch derartige Verbreitungsmassnahmen tief verletzt werden.
  8.  

  9. Gestalten Sie Ihre Korrespondenz "business-like" und bringen Sie Ihre Aussage auf den Punkt. Werden Sie nicht emotional. Es gibt bessere Möglichkeiten, die eigenen Gefühle zum Ausdruck zu bringen.

Betrachten Sie diese fünf Punkte der Social Media Etikette und werden Sie sich über Folgendes bewusst: Es ist gut zu warten und sich zu fragen, ob harte Worte am Ende helfen.


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Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen und erfolgreichen Tag
Ihre
Karin Schweighofer

 Karin Schweighofer

IEFA-Webinar – heute

Nicht verpassen! IEFA-Webinar, heute Abend - 04.05., um 20.00 Uhr
Super wertvolles Thema: Kommunikation - Im richtigen Dialog mit dem Kunden

Über den nachfolgenden Link geht es zum virtuellen Raum:

http://www.gvolive.com/conference,iefa-konzept

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Karin Schweighofer

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Die wirtschaftlichen Vorteile reichten vom schnelleren Zugang zu Informationen und sinkenden Kommunikationskosten bis zu einem effektiveren Marketing und zufriedeneren Kunden und Lieferanten. Bei etwa einem Fünftel der Unternehmen haben sich die Wettbewerbsvorteile auch schon in steigenden Umsätzen niedergeschlagen.

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Der wirtschaftliche Nutzen aus dem Einsatz sozialer Medien

Die wirtschaftlichen Vorteile reichten vom schnelleren Zugang zu Informationen und sinkenden Kommunikationskosten bis zu einem effektiveren Marketing und zufriedeneren Kunden und Lieferanten. Bei etwa einem Fünftel der Unternehmen haben sich die Wettbewerbsvorteile auch schon in steigenden Umsätzen niedergeschlagen.

Social Media lohnt sich für Unternehmen

„Web 2.0 findet seinen Zahltag” lautet die Überschrift über eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey, die 3249 Unternehmen nach den wirtschaftlichen Effekten des Einsatzes sozialer Medien im Unternehmen gefragt hat. Zentrales Ergebnis: Die große Mehrheit der Befragten hat einen wirtschaftlichen Nutzen aus dem Einsatz sozialer Medien wie Facebook, Twitter oder Blogs gezogen. Der Nutzen ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen und war umso größer, je mehr Medien eingesetzt und je tiefer die Integration der sozialen Medien ins Unternehmen schon vorangetrieben worden ist.

Im Vergleich zum Vorjahr hat der Einsatz der Instrumente an Bedeutung gewonnen. 40 Prozent der Unternehmen setzen soziale Netzwerke ein, 38 Prozent ein Unternehmensblog. Zwei Drittel gaben an, ihre Investitionen in das soziale Web auszudehnen. Bei der Umfrage im Jahr zuvor war nur die Hälfte der Unternehmen auf Expansionskurs. Die wirtschaftlichen Vorteile reichten vom schnelleren Zugang zu Informationen und sinkenden Kommunikationskosten bis zu einem effektiveren Marketing und zufriedeneren Kunden und Lieferanten. Bei etwa einem Fünftel der Unternehmen haben sich die Wettbewerbsvorteile auch schon in steigenden Umsätzen niedergeschlagen. 

Ökonomische Vorteile des Einsatzes sozialer Medien in Unternehmen

Unter den Unternehmen, die soziale Medien einsetzen, erzielten 79 Prozent lediglich geschäftliche Verbesserungen von höchstens 5 Prozent. Diese Gruppe zeichnete sich durch eine geringe interne Nutzung der neuen Instrumente und durch einen geringen Einsatz in den Beziehungen zu Kunden und Lieferanten aus.

Die McKinsey-Berater haben jedoch herausgefunden, dass die wirtschaftlichen Vorteile mit dem Grad des Einsatzes der sozialen Medien steigen. Drei Unternehmenstypen hätten jedoch gelernt, deutlich höhere Vorteile aus dem Einsatz der sozialen Medien zu erzielen. Dazu gehören die 13 Prozent der Unternehmen, die sich vorwiegend intern vernetzen, also zum Beispiel Wikis für die interne Wissensakkumulation einsetzen oder mit einem „internen Xing” schneller herausfinden, über welche Qualifikationen ihre Mitarbeiter verfügen. Diese Unternehmen berichten über schnellere Informationsflüsse über Hierarchiegrenzen hinweg. Die Zusammenarbeit funktioniere auch zwischen ansonsten abgegrenzten Unternehmensbereichen besser. Weitere 5 Prozent der Unternehmen gaben an, sich extern bereits mit Partnern oder Kunden vernetzt zu haben, und berichteten von Vorteilen in den übergreifenden Prozessen. Nur 3 Prozent der befragten Unternehmen bezeichneten sich als vollkommen vernetzt, setzen die neuen Instrumente also intern und extern bereits in erheblichem Umfang ein. Diese Gruppe erzielt nach eigener Einschätzung die höchsten Vorteile aus dem Einsatz der sozialen Medien.

Die Berater haben mit Hilfe statistischer Verfahren errechnet, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz sozialer Medien und harten betriebswirtschaftlichen Größen wie dem Marktanteil und dem Betriebsgewinn gibt. Marktanteilsgewinne waren dabei klar mit dem Grad der externen Vernetzung mit Lieferanten und Partnern korreliert, haben die Berater herausgefunden. Diese Unternehmen haben die Vorteile erreicht, weil sie engere Marketing-Beziehungen mit ihren Kunden hatten und diese besser in den Kundenservice und die Produktentwicklung einbinden konnten. Auch die Unternehmen, die vorwiegend auf eine interne Vernetzung gesetzt haben, berichteten von Marktanteilsgewinnen, allerdings in geringerem Ausmaß.

Höhere operative Margen erzielten die Unternehmen, die ihre internen Strukturen verbessert hatten, also zum Beispiel das Silodenken zwischen den Abteilungen überwunden und Entscheidungen in untere Hierarchieebenen verlagert hatten. Die Folge waren agilere Unternehmen mit schnelleren Entscheidungsprozessen, die zudem externen Sachverstand besser einfließen lassen konnten. Das Ergebnis waren auch höhere Gewinne.

Insgesamt berichteten 27 Prozent der Unternehmen von steigenden Marktanteilen und höheren Margen als Folge des Einsatzes sozialer Medien. Unternehmen, die hochgradig vernetzt arbeiteten, gehörten mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent zur Gruppe der Unternehmen mit den größten wirtschaftlichen Erfolgen. Diese Unternehmen zeichneten sich auch durch die steilste Lernkurve aus, was ihren Vorsprung vor der Konkurrenz zusätzlich erhöht.

Die Lehre aus der Untersuchung sei klar: Der Verzicht auf das interne wie externe Netzwerk könnte ein kritischer Fehler sein. Führungskräfte müssten ihre Unternehmen in Richtung eines voll vernetzten Unternehmens steuern. Dies könne in mehreren Schritten geschehen. Unternehmen müssten soziale Medien in das Tagesgeschäft ihrer Angestellten integrieren. Nur wenn die Mitarbeiter den Einsatz täglich übten, werde es auch in das Tagesgeschäft einfließen und seine Vorteile entfalten können, hieß es. Unternehmen sollten auch die Barrieren für den kulturellen Wandel einreißen. Voll vernetzte Unternehmen hätten die besten Informationsflüsse gehabt, die den Talenten im Haus die nötige Flexibilität für die Entscheidungen gegeben habe.

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