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Der Dialog zwischen Unternehmern in den sozialen Netzwerken

Der Dialog zwischen Unternehmern in den sozialen Netzwerken

Es muss nicht immer Angriff oder Kritik sein. Der Ton macht die Musik und es kann sich auch mal um ein Lob oder eine Gratulation handeln.

Die Kommunikation in den sozialen Netzwerken, wie Facebook, Twitter & Co. dient uns Unternehmern vorrangig zur Kundengewinnung, Kundenbindung und Kundensupport. Aber warum nicht auch mit anderen Unternehmern in Kontakt treten? Jedoch sei darauf hingewiesen, auf die „richtige Art“!

Es gibt im Netz mittlerweile diverse Beispiele für Interkommunikation zwischen Unternehmen. Letzlich tweeteten sich T-Mobile und AT&T die Tweets um die Ohren, was nicht bei allen Kunden gut ankam. Ein besseres Beispiel hierfür bewiesen uns dafür Sony und Microsoft. Dass es bei den beiden Produkten Xbox und Playstation sich um miteinander konkurrierende Produkte handelt, ist uns wohl allen klar – und trotzdem, als Sony mit seiner Playstation 4 auf den Markt ging, veröffentlichte Microsoft einen Gratulations-Tweet an Sony. Dies kam bei den Kunden derart gut an, dass Sony, zwar nicht direkt auf diesen Tweet reagiert hatte (Retweet), jedoch ebenfalls zum Launch der Xbox seine Glückwünsche in den sozialen Netzwerken Richtung Microsoft sandte.

Dies zeigt, wenn der richtige Ton getroffen wird, auch die Sichtweise der lesenden Kundschaft in Betracht gezogen wird, der richtige Zeitpunkt erwischt wird, dann kann die Kommunikation Unternehmer zu Unternehmer sich als sehr lukrativ erweisen. In unserem genannten Beispiel hat Microsoft sich nicht nur einen großen Pluspunkt bei den eigenen Kunden eingeholt, sondern sogar noch Sony-Kunden für sich gewinnen können.

Ein weiteres sehr gutes Beispiel, wie erfolgreich sich Firmen an Diskussionen beteiligen und schlussendlich für sich positiv einsetzen können, zeigt der Post einer verärgerten Kundin der Deutschen Bahn. (https://www.facebook.com/dbbahn/posts/478973035471976)

In den USA wird der Dialog zwischen Unternehmen mit weniger Scheu durchgeführt, als hier bei uns. Wir sind noch etwas schüchtern darin, mit Wettbewerbern in Kontakt zu treten, oder sie in sozialen Netzwerken zu erwähnen. Übersehen wird noch, dass der Austausch zwischen Unternehmen auf sozialen Netzwerken als auch Blogs von den Usern sehr gut aufgenommen wird … aber der Beitrag muss natürlich zur Diskussion passen!!

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Karin Schweighofer

Die Facebook-Fangemeinde entscheidet: Das Galaxy Note 3 von Samsung nun auch in Pink

Pink für das Samsung Galaxy Note 3 beschließt die Facebook-Fangemeinde

Grundsätzlich die Aussage, Samsung bringt das Galaxy Note 3 nun auch in Pink auf den Markt, ist nicht sonderlich weltbewegend. Aber – was interessant ist, ist die Tatsache, wie die Koreaner zu dieser Entscheidung gefunden haben. Sie haben ihre Kunden da abgeholt, wo sie sich aufhalten – in den sozialen Netzwerken. Samsung fragte einfach seine Facebook-Fangemeinde zu deren Meinung über ein Galaxy Note 3 in Pink. Die Resonanz war groß, allein in Deutschland über 8100 Likes, und somit lag die Entscheidung auf der Hand 🙂

Diese Art der Kommunikation und Meinungsfindung können jedoch nicht nur große Firmen wie Samsung für sich zu Nutze machen. Jedes KMU hat die Möglichkeit, social media für sich in Anspruch zu nehmen und die sich daraus ergebenden Vorteile zu nutzen. Mit Hilfe von Fragen und Diskussionen zu Themen, Dienstleistungen, Marken, Produkten etc kann in Zukunft mehr auf die Kundenwünsche eingegangen und eine intensivere Kundenbindung erzielt werden.

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Karin Schweighofer

Stirbt das Schaufenster aus? Online-Shopping – aber richtig!

Heute habe ich gelesen, dass das normale Schaufenster am Aussterben ist. In den letzten Jahren hat sich, technisch gesehen, dermassen viel verändert, dass es teilweise unbeschreiblich ist. Hätten wir vor 10 Jahren noch gedacht, dass wir „mobil“ unterwegs sein werden? Oder vor 20 Jahren, was für Möglichkeiten uns der Computer, das Internet geben wird? Welche Wege beschritten werden können?

Und so hat sich natürlich auch unser Shopping-Verhalten grundlegend geändert. Wo wir früher noch mit Mama und Papa durch die Stadt sind, um neue Schuhe, ein neues Kleid oder eine Jacke zu kaufen, wird heute einfach und bequem vom Sofa aus das Internet durchforstet und mit wenigen Klicks die Wunschartikel nach Hause bestellt.

Das Angebot ist jedoch riesig, die lukrativen Aufreißer unzählig, der Shops gibt es viele. Wie behalte ich dabei jedoch den Überblick über Seriosität, Preis-Leisungs-Verhalten, Zahlungsmittel, uvm?

Mein Tipp – bevor bestellt wird – recherchieren. Es gibt diverse Internetseiten, Webportale, wie z.B. http://www.online-shop.at, die sich mit dem Thema Online-Shops (welche liegen im Trend, welche sind neu hinzu gekommen etc) auf vergleichende Art beschäftigen. Aber auch die sozialen Medien, wie Facebook, Twitter, Youtube, Google+ dienen sehr gut der eigenen Recherche, da ich über das Social Media die persönliche Meinung meiner „Freunde“ erfahre.

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Karin Schweighofer

10 Tipps für einen gelungenen Facebook-Auftritt

Zehn Regeln für Unternehmensseiten auf Facebook

So begeistern Sie Ihre Facebook-Fans

Carsten Theisen, Head of Digital Centre bei dem Marktforschungsunternehmen TNS Infratest, gab auf der dmexco zehn Tipps für einen gelungenen Facebook-Auftritt.

 

1. Nehmen Sie Ihre Facebook Page ernst und verhalten Sie sich professionell

Viele Unternehmen setzen gerne Praktikanten für die Betreuung ihrer Fanpage ein – das kann allerdings nach hinten losgehen. Gute Pages haben verantwortungsvolle Zuständige, die in der Lage sind, fachkundige und verständliche Antworten zu geben, die auf die jeweilige Frage zugeschnitten sind. Das kann zum Beispiel eine Frage zur Verfügbarkeit eines Produktes sein. Posts des Unternehmens sollten außerdem keine Rechtschreibfehler enthalten – Fans dürfen Rechtschreibfehler machen, bei einer Marke wirkt das unprofessionell. Weiterer Tipp: Posten Sie nichts ohne Bezug zum Kontext der Marke oder des Unternehmens.

 

2. Nicht nur Inhalte verbreiten, sondern auch mit den Fans interagieren

Fans wollen Teil des Spiels sein und für ihre Beiträge wertgeschätzt werden. Auf Beiträge von Fans sollte schnell und individuell reagiert werden. Möglichkeiten zur Einbindung der Fans können zum Beispiel interaktive Ratespiele oder die Aufforderung zur Mitgestaltung der Page sein. Unternehmen sollten außerdem darauf achten, nicht immer wieder dieselben Fragen zu posten – das schafft wenig neue Interaktion.

 

3. Behandeln Sie Ihre Page wie eine Hotline 

Fans sind anspruchsvoll. Sie schätzen es, über Facebook einen direkten Kontakt zum Unternehmen zu haben und erwarten dort einen professionellen Kundenservice. Hilfreich kann zum Beispiel eine Chat-Funktion sein, die in die Seite integriert wird. Auch die Möglichkeit, direkt auf der Facebook-Seite shoppen zu können, wird von den Fans geschätzt.

 

4. Reagieren Sie schnell 

Fans wollen ernst genommen werden und erwarten kurze Antwortzeiten. Fragen sollten möglichst innerhalb eines Tages freundlich und hilfreich beantwortet werden.

 

5. „Personalisieren“ Sie Ihre Page 

Menschen wollen mit Menschen kommunizieren. Service-Mitarbeiter sollten möglichst mit einem konkreten Namen antworten – das muss nicht unbedingt der richtige Name sein, auch ein Avatar ist möglich. Absender wie „Büro“ sind aber zu unpersönlich. Achten Sie bei der Antwort auf ein normales, verständliches Sprachniveau.

 

6. Nutzen Sie ortsbezogene Expertise und Ihren lokalen Einfluss 

Facebook-Fans wollen sich durch regionale Ereignisse und unterhaltsame Veranstaltungen verbinden. Eine Einladung zu einer ortsbezogenen Veranstaltung vermittelt ein Gefühl der Nähe.

 

7. Nutzen Sie Sonderangebote weise – sie steigern die Reichweite aber nicht die Bindung 

Fans erwarten auch einen materiellen Nutzen. Rabattaktionen ziehen User an. Zu viele Aktionen sorgen aber eher für Verwirrung. Es sollten daher maximal ein bis zwei Kampagnen pro Monat sein. Die Produkte sollten erkennbar von der eigenen Marke sein.

 

8. Lassen Sie Ihre Fans Teil des Marketing-Teams werden 

Profitieren Sie vom interaktiven Potenzial Ihrer Fans. Ein Fan, der zum Beispiel ein Foto von sich postet, auf dem er im Bademantel vor seiner Lieblings-Pommesbude steht, zeigt echte Bindung. Empfehlungsmarketing ist das beste Marketing.

 

9. Integrieren Sie Facebook in den Marketing-Mix 

Pages benötigen eine gute Planung, Stuktur und gründliche Überlegung – genau wie jeder andere Kanal. Das klingt zwar banal, eine integrierte Planung ist aber trotzdem für viele Unternehmen noch Neuland.

 

10. Überbewerten Sie die Anzahl der Fans nicht 

Große Marken ziehen viele Fans an, haben aber nicht unbedingt die stärkste Bindung zu ihrer Fangemeinschaft. Je größer die Facebook-Fanbase, desto kleiner der Anteil der involvierten Fans.

 

(Die Empfehlungen basieren auf einer Auswertung des TNS-Fanpage Award, den das Marktforschungsunternehmen ausgelobt hat. Mehr als 20.000 Fans bewerteten dazu ihre Lieblingspages über einen Befragungslink auf der jeweiligen Seite und füllten über 38.000 Bewertungen aus.)

(Quelle: internetworld.de – http://bit.ly/1f5WbRs – 18.09.2013)

Die Kraft von Videos freisetzen

Bei YouTube werden täglich mehr als 4 Mrd Videos angesehen. Viele Unternehmen haben mittleweile erkannt, dass mit Videos sich besser werben lässt und Kunden erreicht werden können, die bis dato noch nicht einmal wussten, dass es diese Unternehmen überhaupt gibt.

Im Schnitt zeigen die Zugriffsraten auf Webseiten mit Videos um 20%, denn um Produkte und Dienstleistungen bekannt zu machen, sind Videos genauso effektiv wie das Fernsehen.

Stellen Sie sich vor, Sie sind Immobilienmakler. Bei einem Rundgang durch das „neue“ Objekt nehmen Sie dieses mit einer kleinen Kamera oder dem Smartphone auf und publizieren dieses Video auf Ihrer Webseite bzw. versenden es mittels einer Video-Kommunikations-Software an die Liste Ihrer Interessenten.

Oder Sie führen ein Restaurant oder Hotel und nehmen Ihre „Kunden und Gäste“ mit in die Küche. Zeigen, welche ausgefeilten Menüs auf sie wartet in Ihrem Haus.

Die Beispiele sind unzählig und jedes einzelne für sich effektiv und dadurch sehr erfolgreich, denn gibt es etwas, das mit Videos nicht möglich ist? Sie bringen uns zum Lachen, Weinen, Staunen und überraschen uns ständig aufs Neue.

Auch Google hat den Trend des Video-Marketings zu 100% erfasst und mit Google AdWords umgesetzt.